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Die Krebsallianz unterstützt die UICC „Weltkrebsdeklaration“

Die Krebsallianz unterstützt ganz ausdrücklich die Deklaration, die von der UICC (International Union Against Cancer – Internationale Vereinigung gegen Krebs) erarbeitet wurde. In der Deklaration werden elf grundlegende Ziele zur Bekämpfung und Eindämmung von Krebskrankheiten benannt, die bis 2020 international erreicht werden sollen. Interessierte können die Deklaration auch online unterzeichnen.
Je mehr Unterstützer die Deklaration hat, umso mehr werden auch Regierungen dazu angeregt, die genannten Ziele in ihren Ländern umzusetzen. Einen Schwerpunkt bilden die Themen Krebsprävention und Früherkennung. Ganz konkret geht es um die Forderungen Übergewicht signifikant zu reduzieren, Tabak- und Alkoholkonsum drastisch zu verringern, sowie ein umfassendes Impfprogramm gegen Hepatitis B und HPV zur Prävention gegen Gebärmutterhalskrebs voran zu bringen.

Internationale Regierungen werden zum Handeln aufgefordert

Regierungen sollen international dabei unterstützt werden, Maßnahmen zu ergreifen, die verhindern, dass die Bevölkerung krebsauslösenden Stoffen in der Umwelt oder Arbeitswelt ausgesetzt ist. Die Deklaration setzt sich auch dafür ein, dass allen Menschen der Zugang zu bezahlbaren Krebsmedikamenten mit gesicherter Qualität ermöglicht werden soll. Dieses Ziel unterstützt die Krebsallianz bereits seit vielen Jahren und kooperiert dafür als einzige deutsche Hilfsorganisation mit Unternehmen der Pharmaindustrie, die kostenfreie Medikamente zur Verfügung stellt, um mittellose Krebspatienten in den Entwicklungsländern zu behandeln.

Die Zivilisationskrankheit Krebs verbreitet sich immer mehr auch in armen Ländern

Experten gehen davon aus, dass bis zu einem Drittel aller Krebsneuerkrankungen durch Änderungen des Lebensstils verhindert werden könnten. Allerdings verfügen nicht überall auf der Welt die Menschen über das Wissen oder die nötigen Mittel um dies umzusetzen. Wir sollten nicht vergessen, dass Krebs weltweit eine der häufigsten Todesursachen ist. Jährlich sterben über 7 Mio. Menschen an den Folgen einer Krebserkrankung. Die Mehrzahl diese Fälle tritt noch in den Industrienationen auf, allerdings verbreitet sich die „Wohlstandskrankheit“ Krebs mittlerweile auch in den Entwicklungsländern. Dies wird von Experten unter anderem auf die Übernahme von ungesunden Lebensweisen der Industrieländer, wie z. B. Rauchen, und auf eine schlechte Ernährungsweise zurückgeführt.

Nicht alle Betroffenen haben das Glück in einem Land zu leben, wo ihnen ein funktionierendes Gesundheitssystem eine angemessene Therapie ermöglicht. Die Krebsallianz setzt sich mit ihren Sachspenden und der Unterstützung der medizinischen Infrastruktur in armen Ländern dafür ein, dass auch mittellose Patienten eine realistische Chance auf Heilung erhalten.

Wir danken allen Spendern und Unterstützern an dieser Stelle von ganzem Herzen!