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Journalist informiert sich über die Situation armer Krebspatienten in Moldawien

Vom 1.12.- 5.12. besuchte der Journalist Jörn Klare Projekte der Krebsallianz in Moldawien. Klare veröffentlichte zuletzt das Buch „Was bin ich wert?“ (Suhrkamp Verlag), in welchem er unterschiedliche Ansätze zur Bewertung eines Menschenlebens nachgeht. Spannend ist dabei u.a. auch zu erfahren, was Gesundheit denn kosten darf.

Geringe Überlebenschancen ohne Spenden wohltätiger Organisationen

In Moldawien, einem armen Land an der Grenze zu Rumänien ist diese Frage schnell beantwortet: gerade mal 100 € habe er pro Jahr im Durchschnitt für Medikamente pro Einwohner zur Verfügung, gibt der Vize-Gesundheitsminister, Georgi Tsurkanu uns Auskunft. Dieser Betrag ist natürlich bei weitem nicht ausreichend, um z.B. nur die notwendigsten Medikamente bei einer Krebserkrankung zu finanzieren. Ohne Spenden wohltätiger Organisationen, wie der Krebsallianz, haben die meisten Bewohner des Landes daher wenig Überlebenschancen, wenn sie die Diagnose „Krebs“ bekommen.

Krebsallianz ermöglicht Zugang zu kostenlosen Medikamenten

Neben dem Politiker interviewte Jörn Klare daher auch Patienten im onkologischen Krankenhaus in der Hauptstadt Chisinau, sowie Betroffene in ihren Heimatdörfern, denen durch die Krebsallianz geholfen werden konnte oder die keinerlei Zugang zu den wichtigen Medikamenten haben.
Auf dem Programm standen weiterhin Gespräche mit den lokalen Mitarbeitern der Krebsallianz, Leitern und Ärzten des Krankenhauses, den Mitarbeitern einer Impfkampagne, sowie kleinen und großen Patienten und deren Angehörigen.
Seine Reportage wurde am 5. und 9. Februar 2011 im Radioprogramm des Bayrischen Rundfunks ausgestrahlt.