Capcetabinspende für Moldawien

Krebsallianz hilft mit einer Medikamentenspende in Moldawien

Dank der Krebsallianz haben 2 Patienten eine Chance auf Heilung

Das Problem der mangelhaften medizinischen Versorgung in Moldawien hat sich in den letzten Jahren verschärft. Immer mehr Arzneimittel sind nicht mehr zu bekommen und die Vorräte sind eingeschränkt.

Für Krebspatienten ist es eine zusätzliche Belastung zur ohnehin schon schweren Krankheit, sich auch noch um die notwendigen Medikamente kümmern zu müssen. Die Ärzte und Schwestern des Krebskrankenhauses in der Hauptstadt Chisinau bitten immer wieder internationale Hilfsorganisationen um Unterstützung, weil die Regierung sie nicht mit den notwendigen Medikamenten versorgen kann.

Besonders in armen Ländern ist es schwer, an die neueren und effektiveren Mittel  heran zu kommen. Capecitabine, zum Beispiel, ist eine solches Chemotherapeutikum mit dem Darm- und Brustkrebs behandelt werden können.

Die Krebsallianz und ihre Partnerorganisation Coram Deo in Chisinau, haben eine Spende dieses Medikaments bekommen und es für die Behandlung von Krebspatienten im Krebskrankenhaus in Chisinau zur Verfügung gestellt.

Hier die Geschichte von zwei Betroffenen, die von dieser Spende profitieren:

Vlah Ludmila, eine 48 jährige Köchin aus Comrat, einer Stadt etwa 2 Autostunden von der Hauptstadt entfernt, wurde Anfang des Jahres mit Darmkrebs der Stufe 2 diagnostiziert. Sie war verzweifelt und durcheinander als sie begann im Internet nach einer geeigneten Behandlungsmöglichkeit zu suchen.

Sie wußte nicht, an wen sie sich wenden sollte. Sie war psychisch erschöpft und trotzdem wollte sie unbedingt den Kampf gegen die Krankheit aufnehmen. Gottseidank hat sie dann um medizinische Behandlung  gebeten, zu einem Zeitpunkt, als das Krebskrankenhaus eine Spende an Capecitabin von der Kreballianz bekommen hatte.

Sie bekommt nun 6 Zyklen Chemotherapie und Bestrahlung. Es ist noch früh, aber sie sagt es gehe ihr sehr gut mit dem Medikament und sie sei guter Dinge. Sie bekommt viel Unterstützung von ihrem Mann und ihren Verwandten, aber finanziell muß sie kämpfen. Bisher hat sie etwa 1000 € für ihre Behandlung im Krankenhaus, den Fahrten und weiteren Extrakosten aufbringen müßen, die von den Patienten in Moldawien selbst zu tragen sind.

Denn die staatliche Krankenversicherung übernimmt nur das Bett im Krankenhaus. Zum Glück konnte die Krebsallianz das Medikament kostenlos zur Verfügung stellen

Auch Stefan Sambujuc, ein 62 jähriger Bauarbeiter profitiert von der Spende. Seit 2010 leidet Stefan unter schweren Rückenschmerzen und die Ärzte diagnostizierten schwere Hämorrhoiden und schlugen eine sofortige Operation vor.

Leider war der Eingriff sehr schmerzhaft für ihn und erst Anfang dieses Jahres, während einer Routineuntersuchung, wurde der Darmkrebs erkannt. Wegen seiner früheren Erfahrungen wehrt er sich jetzt aber vehement gegen eine Operation.

Stefans Frau hat ihn schon vor langem verlassen und die Kinder sind in Chisinau, also lebt er allein in einem kleinen Dort in Anenii – Noi, etwa eine Autostunde von der Hauptstadt entfernt.

Vor der Behandlung kämpfte Stefan mit starken Schmerzen und hatte wenig oder gar keinen Appetit.  Nach den ersten zwei Behandlungszyklen mit Capecitabin sagt er, dass die Schmerzen erträglicher sind und sein Appetit zurück gekommen ist.

Er ist so dankbar, dass er eine alternative Behandlungsmöglichkeit mit Chemotherapie bekommen hat, weil es bedeutet, dass er nicht operiert werden muß. Er ist optimistisch und der Krebsallianz sehr dankbar für diese Spende.

Auch Dr. Natalia Susenco, die stellvertretende Abteilungsleiterin dankt uns für diese Spende aus. Ein Medikament wie Capecitabin ist in Moldawien sehr teuer und sehr schwer zu bekommen. Sie dankt der Krebsallianz und Coram Deo dafür, weil es den bedürftigen Krebspatienten, die mit Darmkrebs zu kämpfen, haben eine echte Chance auf Heilung gibt.

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Die Aufrechterhaltung ihrer historischen Mission: den Kranken, den Armen und den Benachteiligten zu helfen, setzt der Orden heute in über 120 Ländern um. Seine Programme umfassen medizinische und soziale Unterstützung.