Dinányoris - kämpft weiter gegen Brustkrebs

Dinányoris kämpft weiter gegen brustkrebs

Fundación solidaria del divino niño Jesús
Santiago de los Caballeros, Dominikanische Republik

Dinányoris wird von ihrem Ehemann und ihrem erst 3 Jahre alten Sohn unterstützt, sie geben ihr die Kraft nicht aufzugeben. Seit der Diagnose 2012 wurden ihr beide Brüste abgenommen und sie musste sich 16 Chemotherapien sowie einer Hormonbehandlung unterziehen, die erst durch eine großzügige Spende der Firma Roche an die Krebsallianz möglich wurde.

Sie erzählt was sie alles unternimmt, um ihre Zellen mit der erforderlichen Menge Sauerstoff zu versorgen, damit ihr Körper die Medikamente verträgt. Ihr Mann Victor spricht sehr offen mit uns über diesen unglaublichen und überwältigenden Kampf.

Und er sagt ehrlich, daß das größte Problem ihre Nachlässigkeit war: Nach der ersten Untersuchung sprach der Arzt von einem harmlosen, mit Flüssigkeit gefüllten Knoten. „Und wir glaubten es einfach. Wenn es uns passiert ist, kann es jedem passieren“.

Bei unserem letzten Treffen sagte Dinányoris, ihr größter Wunsch sei es noch ein Baby zu bekommen damit Evan ein Geschwisterchen hätte. Dieser Traum sollte ihr nicht genommen werden!

Sie sagen uns, wie glücklich sie sind mit Gott an ihrer Seite und der Unterstützung der Familie. Aber ohne die Fundacion Solidaria del Divino Nino und die Krebsallianz wäre ihre Heilung nicht im Entferntesten so gut verlaufen: „ Ohne euch wären wir in einer ganz furchtbaren Situation!“

In einem Entwicklungsland geboren zu sein ist immer ein Nachteil und das kann niemand über Nacht ändern. Ihre aktuelle Lage zeigt die täglichen Sorgen und Nöte vieler Krebspatienten in unterentwickelten Ländern. Dinányoris‘ Arzt empfahl jetzt die Behandlung zu unterbrechen da die Medikamente ihre Leber ernsthaft schädigen.

Um aber einen sicheren Befund zu bekommen, müsste ein sogenannter PET-Scan durchgeführt werden. Nur dann wüsste man genau, wie lange die Behandlung noch nötig und ob der Krebs tatsächlich besiegt ist.

Für Patienten in gut entwickelten Ländern ist dies kein Problem, aber in der gesamten Dominikanischen Republik ist derzeit kein PET-Scan möglich. Für viele Menschen ist das unverständlich: „ Sie spielen mit unserem Leben - und stellen Sie sich vor wie viele noch so einen Scan bräuchten!“

Dinányoris und Victor versuchen einen Weg zu finden um für den Scan in die USA zu reisen, wozu sie jedoch ein Visum benötigen. Das ist ihr nächstes Ziel. Aber momentan hängen sie völlig in der Luft und wissen nicht was sie machen sollen und an wen sie sich wenden können.

Die Krebsallianz und ihre Partner von der FSDNJ haben sich verpflichtet weiter zu helfen und ihre Genesung zu unterstützen. Für ihren Sohn dürfen sie nicht aufgeben und müssen neue Wege suchen und immer positiv denken: „Wir haben nur unseren Mut und Gott.“ Am Ende betonen sie: „ Sie können sich nicht vorstellen wie dankbar wir jeden Einzelnen gegenüber sind der uns geholfen hat , und insbesondere der Hilfe der Krebsallianz ! Vielen, vielen Dank !“

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Die Aufrechterhaltung ihrer historischen Mission: den Kranken, den Armen und den Benachteiligten zu helfen, setzt der Orden heute in über 120 Ländern um. Seine Programme umfassen medizinische und soziale Unterstützung.