Familien-Weihnachtsreise nach Chitwan

Jedes Jahr bringt die DVG eine Gruppe von Kindern, die an Krebs erkrankt sind, und ihre Familien für einen kurzen Weihnachtsurlaub nach Chitwan. Chitwan ist eine Region westlich von Kathmandu und berühmt für ihren großen Nationalpark, in dem zahlreiche besondere, wilde Tiere leben, z.B. der Bengalische Tiger, Leoparden, Elephanten, Rhinozerosse und Rehwild. Der Gruppe von Kindern wird die Möglichkeit gegeben, einige der Tiere in freier Wildbahn zu sehen und etwas über ihre Lebens- und Verhaltensgewohnheiten zu lernen. Samir, der Direktor der DVG, ist von der Wichtigkeit überzeugt, dass an Krebs erkrankte Kindern und ihre Familien entspannen und Stress abbauen können. Eine wichtige Möglichkeit dazu ist, Zeit außerhalb der Stadt zu verbringen und die freie Wildbahn zu entdecken und Natur zu erleben.

Krebsallianz, ein langjähriger Partner der DVG, hat in den letzten vier Jahren eine solche Reise unterstützt, die üblicherweise direkt vor der Weihnachtspause stattfindet. Der Aufenthalt der Gruppe ist jedes Jahr in der Sapana Village Lodge, eine schöne, am Fluss gelegene Unterkunft. Dort kann man, mit Glück, von der Veranda aus Elephanten im Fluss beobachten. Am ersten Tag ihres Zwei-Nächte-Aufenthalts besuchte die Gruppe eine Elephanten-Aufzucht-Station, wo sie etwas über die Geschichte der Elephanten in der Region erfuhr und sogar ein enorm großes Elephanten-Skelett sehen konnte. Die Kinder freuten sich sehr, den Elephanten zusehen zu können und sie entdeckten sogar auch Rehwild. Am Abend nach dem Abendessen in der Sapana village lodge gab es für die Gäste eine Vorführung von einheimischen Tharu-Tänzern. Sie führten zahlreiche Tänze auf und luden die Gruppe zum Mitmachen auf. Die Kinder und ihre Eltern tanzten, sangen und spielten Spiele bis spät in die Nac

Der zweite Tag begann mit einer Aufregung, als die Gruppe sich auf eine Dschungel-Safari vorbereitete. Sie hatten gehört, dass möglicherweise ein Einhorn-Rhino zu sehen ist. Schon auf dem Weg zum Nationalpark entdeckten sie Wildschweine, Rehe und Eisvögel. Während der Safari besuchte die Gruppe das Gebiet der zwanzigtausend Seen, ein bekanntes Ziel, um Wildtiere in schöner Umgebung zu erleben. Die Gruppe entdeckte zwei Krokodile, die am Rande des Wassers ein Sonnenbad nahmen. Am Abend nach dem Abendessen saß die Gruppe zusammen und, während die Kinder spielten, konnten die Eltern offen über ihre Erfahrungen sprechen, ein Kind mit Krebserkrankung zu haben.

Eines der Kinder auf dieser Reise war Ishu Gautam. Nach einer einmonatigen Behandlung mit Knochenmarkstransplantation war sie gerade von einer Reise nach Indien zurückgekehrt. Sie hatte bereits eine Chemo hinter sich, als der Krebs zurückkehrte. Die Behandlung war hart für sie und sie war niedergeschlagen. Dazu kam, dass ihre Famile hatte sehr viel aufbringen müssen, um diese Behandlung zu ermöglichen. Glücklicherweise konnte sie mit ihrem Vater, Deepak, an der Reise teilnehmen und für kurze Zeit abschalten und entspannen. Sie beschrieben, wie wichtig dieser Moment für sie war, etwas von dem Stress wegzukommen, der begonnen hatte, ihr tägliches Leben und ihre seelische Gesundheit zu ruinieren. Ihr Vater sagte, sie waren wirklich glücklich, von der Reise zu erfahren. Deepak sagte “Wir waren sehr aufgregt, als wir hörten, dass Sie Ishu mitnehmen. Es ist wirklich wichtig für sie, etwas Spaß und eine leichte Zeit mit anderen zu haben.”

Am Ende der Reise hier die Danksagung der Gruppe: Wir möchten gerne gegenüber unseren Sponsoren unseren Dank ausdrücken. Ihre Hilfe und Unterstützung hilft den Kindern, dem Krebs zu widerstehen, und es gibt ihnen die Kraft, dagegen zu kämpfen. Wir hoffen auf die Fortsetzung Ihrer Unterstützung, auf Ihre Gebete und Ihre Hilfe für unsere anstehenden Programme, die ebenfalls für Kinder in der Krebsbehandlung ausgelegt sind.

Unser besonderer Dank geht an die Krebsallianz für die Unterstützung von Verpflegung und Unterkunft und für das ganze Reisepaket. Auch vielen Dank an Shaurab Lohani für die Anwesenheit in dringenden Momenten. Ebenfalls sehr vielen Dank an Suzane Gurung aus USA für ihre Anwesenheit und Unterstützung bei Verpflegung und Transport während der Reis