Herceptinspende für eine Mutter in der Dominikanischen Republik

Spende des Krebsmedikaments Herceptin in die Dominikanische Republik

Fundación solidaria del divino niño Jesús

Santiago de los Caballeros, Dominikanische Republik

Dinányoris erkannte erst nach der Geburt ihres Sohnes, als sie keine Muttermilch geben konnte, dass etwas gar nicht in Ordnung war.

Der Knoten in ihrer Brust, der vor einem Jahr entdeckt worden war, war angeblich harmlos und nur mit Flüssigkeit gefüllt. Jetzt stellte sich heraus dass es Krebs ist. Mit 32 Jahren und einem neu geborenen Kind stand ihr nun der Kampf gegen Brustkrebs bevor.

Die Diagnose bekam sie bei einer Routineuntersuchung. Der Arzt hatte eine Ultraschalluntersuchung an ihrer linken Brust durchgeführt und dann wurde der Knoten mittels einer Biopsie untersucht.

Da die Ergebnisse nicht ganz eindeutig waren, musste der gesamte Tumor entfernt werden um eine genauere Diagnose erstellen zu können.

Erst dann waren die Ärzte in der Lage festzustellen, dass der Tumor bösartig war.

Als Ergebnis eines Hormontest wurde ein gestiegener Wert des Hormons HER in ihrem Körper gefunden.

Dies erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass der Krebs zurückkommt. Um das Risiko erheblich zu reduzieren, hat Dinányoris sich für eine beidseitige Brustamputation entschieden, die durch plastische Chirurgie ergänzt wurde.

Nach der körperlich belastenden Operation standen Dinányoris 16 Sitzungen Chemotherapie bevor.

Da der Hormonspiegel des HER sehr hoch war, hätte der Krebs die Möglichkeit sehr schnell zu wachsen, wenn er wieder auftreten sollte. Denn das HER Protein stimuliert das Zellwachstum, wodurch auch Krebszellen sich schneller vermehren können.

Mit dem Medikament Herceptin kann die Überproduktion des Hormons HER durch einen Eingriff am Rezeptor aber beeinflusst werden.  

Dinányoris bekam ein Rezept für Herceptin 150 mg.

Da Dinányoris und ihre Familie ihre Krankenversicherung für das Jahr 2013 bereits voll ausgeschöpft hatten, wollte diese die notwendige Behandlung mit Herceptin jedoch auf keinen Fall übernehmen.

Insgesamt sollte die Behandlung mit Herceptin rund RD $ 1,725,075.00 kosten –  umgerechnet etwa. 30.000 €.

Für Dinányoris und ihre Familie eine undenkbare Summe. Ihr Mann sorgt alleine für Dinányoris  und den 2 -jährigen Sohn.

Aber die Krebsallianz und die Firma Roche waren da, um Dinányoris zu helfen!

Durch eine Medikamentenspende der Firma Roche und der Kooperation zwischen Krebsallianz und der Erzdiözese Santiago konnte Dinányoris das dringend benötigte Medikament Herceptin bekommen, das ihr bei der Bekämpfung ihres Brustkrebs helfen konnte.

Dinónyoris und ihre Familie sind sehr glücklich über diese Spende.

Mit Tränen in den Augen erklärt sie uns, dass sie ewig dankbar sein werde und sie sich von Gott gesegnet und geliebt fühle, der ihr die Gelegenheit auf ein Weiterlebens gegeben habe.

Sobald die Herceptin -Behandlung abgeschlossen ist, muss Dinányoris eine Hormonbehandlung für weitere 5 Jahre durchführen.

Sie hofft dennoch, dass sie vielleicht noch einmal schwanger werden kann, um ihrem Sohn ein Brüderchen oder Schwesterchen geben zu können.

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Die Aufrechterhaltung ihrer historischen Mission: den Kranken, den Armen und den Benachteiligten zu helfen, setzt der Orden heute in über 120 Ländern um. Seine Programme umfassen medizinische und soziale Unterstützung.