Dominikanische Republik

Dominikanische Republik

Die Dominikanische Republik ist ein Land mit mittlerem Einkommen und teilt sich eine Insel in der Karibik mit Haiti. 2014 betrug die Einwohnerzahl 10 Mio. Die Hauptstadt Santo Domingo liegt im Süden des Landes.

Das Land leidet auch unter einer großen Verteilungsungerechtigkeit:  So verfügen 10% der Bevölkerung über 40% des BIP, während 41% der Bevölkerung unter der Armutsschwelle leben.

Für die arme Bevölkerung  ist es ein großes Problem an Medikamente zu kommen, wenn sie krank werden. Krebsmedikamente sind teuer und viele haben gar keinen Zugang, selbst wenn sie die Arzneimittel bezahlen könnten. Die Regierung gibt nur 5,4% des Haushalts für die Gesundheitsversorgung aus.

Die Dominikanische Republik hat ein Krebsregister und andere Verfahren um Krebs zu bekämpfen. Es gibt ein öffentliches Gesundheitssystem, das aber mit erheblichen Defiziten behaftet ist. Jede Spezialbehandlung, sei es Chemotherapie oder eine Behandlung mit Morphinen (bei der Palliativbehandlung benötigt) stellt ein riesiges Problem für die Armen dar.2

Die Lebenserwartung liegt bei 75 Jahren für Männer und 80 Jahren für Frauen. Haupttodesursache sind Herz-Kreislauferkrankungen3. Es gibt aber eine sehr hohe Rate an Prostatakrebs bei Männern (101,9% 5Jahres-Prävalenz) mit einer Sterberate von 16%. Bei Frauen ist Brustkrebs am häufigsten, hat eine Sterberate von 12% und damit ungefähr so hoch wie die Sterberate bei Gebärmutterkrebs.

Fundación Solidaria del Divino Niño Jesús Dominikanische republik, santiago

Die Stiftung Fundación Solidaria del Divino Niño Jesús;(FSDNJ) ist eine gemeinnützige Organisation, die weder gewinnorientiert arbeitet noch politischen Zwecken dient, sondern sich einzig an christlichen Werten orientiert. Die Organisation ist an die Erzdiözese Santiago angebunden, die ihr am 29.6.2009 den Auftrag erteilt hat sich ausschließlich um bedürftige Menschen, insbesondere Kinder aus armen Verhältnissen zu kümmern. Die FSDNJ unterhält ein medizinisches Hilfsprogramm namens SANANDO, welches schwerpunktmäßig Arme und Bedürftige in den folgenden Regionen der Dominikanischen Republik unterstützt: Santiago, Monte Cristi, Dajabon, San Juan, Jimani und Pedernales. In diesen Regionen stellt die FSDNJ professionelle medizinische Unterstützung und Medikamente für eine Vielzahl von Krankheiten und Erkrankungen zur Verfügung.

Durch Partnerschaften mit der deutschen Krebsallianz können den lokalen Krankenhäusern, Kliniken und humanitären Organisationen die erforderlichen Medikamente zur Verfügung gestellt werden. Dabei verpflichtet sich die FSDNJ mit den Sachspenden der Krebsallianz verantwortlich umzugehen und diese gerecht und effektiv zu verteilen.

Aufgabe der Fundación Solidaria del Divino Niño Jesús

Die FSDNJ sorgt für Kinder und Erwachsene, indem sie sich um ihre Bildung, Gesundheit, Ernährung, Kleidung und Wohnung kümmert. Dadurch sollen diese Solidarität lernen und eine Wertevermittlung die ihre Entwicklung zu verantwortungsvollen Mitgliedern der Gesellschaft fördert.

Vision

Mit Hilfe von nationalen und internationalen Institutionen, will FSDNJ als Paradebeispiel für landesweite Sozialhilfe fungieren. Diese sollen helfen, nachhaltige Lösungen für allgemeine Entwicklungsprobleme der ärmsten Gesellschaften zu finden.

Ziele

  1. Bildungsprogramme entwickeln, die auf die ganzheitliche Entwicklung armer Kinder ausgerichtet sind; Durchführung von Workshops und anderes Bildungsaktivitäten.
  2. Medizinische Behandlung und Vorsorgemaßnahmen für Kinder aus armen Familien, die sonst wegen ihres niedrigen Einkommens nicht versorgt werden. Die Versorgung beinhaltet Arzneimittel für medizinische, zahnmedizinische und chirurgische Behandlungen.
  3. Subventionen für Projekte und Institutionen, die Nahrungsmittelhilfe für Kleinkinder leisten.
  4. Dienstleistungen für den Bau und die Verbesserung von Wohn-und Bildungseinrichtungen bereitstellen
  5. Verteilung gespendeter Kleidung, Spielzeug, Bücher und anderer Sachspenden, die der Entwicklung der Kinder dienen.
  6. Einrichtung von Programmen die Kinder bei psychischen und/oder rechtlichen Probleme unterstützen.
  7. Durchführung von Programmen, die auf die geistige und religiöse Entwicklung von Kindern in Not fokussieren, insbesondere durch Retreats, Vorträge und Konferenzen.Strategische Zusammenarbeit mit anderen ähnlichen Einrichtungen, sowohl national als auch international.

Leitung

  •  Bischof Ramon Benito de la Rosa y Carpio (Erzbischof, Vorstandsvorsitzender)
  • Pfarrer Padre Eduardo Antonio Nuñez Collado (Präsident und Geschäftsführer)
  • Mr. Randolph Manuel Morillo (Vizepräsident) Der Gründer der Stiftung haben weitgehende Befugnisse zur Verwaltung der Organisation, dies schließt den Vorschlag von Forschungsrprojekten und die Unterzeichnung von Arbeitsverträgen mit ein.
Fundación Solidaria del Divino Niño Jesús, Inc.
Calle Duvergé No. 8,Santiago, República Dominicana
Tel: (809) 581-0021
Fax: (809) 226-2146
www.fsdivinoninoj.com
Facebook: https: //www.facebook.com/fsdivino
Email: fsdivinoninoj@gmai.com

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